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    <title>Andreas Mersch</title>
    <link>http://www.andreas-mersch.de/</link>
    <description>Bottrop und Umgebung</description>
    <language>en-us</language>
    <copyright>Andreas Mersch</copyright>
    <lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 13:24:11 GMT</lastBuildDate>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
        <p>
Die finanzielle Lage in Bottrop ist erschreckend und in Teilen überhaupt nicht mehr
nachvollziehbar. Seit Jahren wächst der Fehlbetrag im Bottroper Haushalt, obwohl die
Verwaltung stets Einsparungen verspricht. Die finanzielle Lage der Stadt ist zutiefst
besorgniserregend. Zwar steht Bottrop mit dieser Sorge im kommunalen Vergleich nicht
alleine dar, sich aber jetzt damit herauszureden wäre falsch und brächte uns einer
Lösung keinen Schritt näher.
</p>
        <p>
40 Mio Euro will die Stadt in diesem Jahr an neuen Schulden aufnehmen. 40 Mio Euro 
</p>
        <ul style="list-style-type: disc; list-style-position: inside;">
          <li>
die es wieder über einen sehr, sehr langen Zeitraum abzubauen gilt.</li>
          <li>
die Bottrop einen weiteren Schritt an den finanziellen Bankrott führen, der unter
diesen Umständen 2015 unausweichlich kommen wird.</li>
          <li>
die trotz immer wieder beteuerter Einsparmaßnahmen erneut mehr geworden sind, als
im Vorjahr.</li>
        </ul>
        <p>
Obwohl Bottrop bundesweit zu den Städten mit dem höchsten Gewerbesteuerhebesatz zählt
und obwohl die Konjunktur im vergangen Jahr angezogen hat, sind die Einnahmen aus
der Gewerbesteuer rückläufig. Dies zeigt wieder einmal, dass durch Abgaben- und Steuererhöhungen
alleine Bottrop nicht saniert werden kann. Was hier fehlt, ist eine verbindliche und
glaubhafte Sparanstrengung.
</p>
        <p>
Sparen darf nicht mit "streichen" verwechselt werden, doch sollte Bottrop im Jahr
2015 den Weg in die Überschuldung gehen, so können wir uns sicher sein, dass radikal
mit dem Rotstift gearbeitet wird. Dann werden aller Voraussicht nach sämtliche freiwilligen
Leistungen der Stadt gestrichen. Im Kulturbereich wird dann besonders die Existenz
der Musikschule, der Kulturwerkstatt und der Museen gefährdet sein, welche die FDP
Fraktion alle als sehr wichtig betracht. Daher sollten solle Fraktionen gemeinsam
daran arbeiten, Wege heraus aus dieser Situation zu finden. Es sollte vermeiden werden,
dass Dinge im Kern gestrichen werden. Statt dessen sollten in erster Linie Ausgaben
gesenkt und Abläufe effizienter gestaltet werden.
</p>
        <p>
Anhand dreier Beispiele möchte die FDP Fraktion Potenziale aufzeigen: Das Museum Quadrat
hat nicht zuletzt durch die Arbeit von Herrn Dr. Liesbrock weit über die Grenzen Bottrops
hinweg einen guten Ruf erlangen können. Doch würde es die FDP Fraktion angesichts
der Haushaltslage wünschen, das Museum würde bei einer der drei Ausstellungen auf
eigene Exponate zurückgreifen oder eine Ausstellung Bottroper Künstlern widmen, die
bisher z.B. in die Räume der Sparkasse ausweichen mussten. Damit könnten unsere eigenen
Künstler gefördert, insgesamt Kosten eingespart und den Bottroper Bürgern, die dieses
Museum mittragen, ein Teil wieder zurückgeben werden.
</p>
        <p>
Ein weitere Punkt betrifft das Museum für Ur- und Ortsgeschichte. Hier ist die FDP
Fraktion gar nicht glücklich über den Verlauf der Neukonzeption. Es war eine zeitnahe
Konzeption geplant, wenn nicht sogar versprochen worden, die sich jetzt über das ganze
Jahr 2012 zu ziehen scheint. Und diese Konzeption hat bekanntlich ja schon eine etwas
längere Vergangenheit. Solche Abläufe müssen effizienter gestaltet werden, damit das
Haus schnell wieder Besucher empfangen und so seine Existenz sichern kann. Hier müssen
möglicherweise die Prioritäten anders gesetzt oder Aufgaben anders verteilt werden.
Denn nach der Konzeption muss ja schließlich noch die Umsetzung folgen, dessen Kostenrahmen,
im Raum stehen 250.000 Euro, mit Fortschreiten der Zeit immer schwieriger bis gar
nicht mehr aufzubringen ist. Ein leerstehendes Haus kann sich Bottrop jedenfalls nicht
leisten.
</p>
        <p>
Der dritte und letzte Punkt betrifft die Volkshochschule und die von der FDP Fraktion
bereits hinterfragten Programme. Zwar hatte die VHS die Anfrage der FDP Fraktion nach
der Auflagenhöhe und der Kosten damals im Kulturausschuss beantwortet. Trotzdem sollte
Bottrop den Versuch starten, die Programme an zentralen Stellen, wie Sparkassen oder
Poststellen, auszulegen und die Bürger über die Presse und das Internet zu informieren.
Es ist nicht abwägig, dass ein Großteil der Programme ungelesen bleibt und bestenfalls
dann direkt in der Papiertonne landet. In Essen oder Gelsenkirchen beispielsweise
funktioniert dieses Modell. Warum sollte es nicht auch in Bottrop funktionieren?
</p>
        <p>
Wenn der Rat der Stadt Bottrop im März beschließen sollte, dass sich Bottrop um einen
Anteil am Stärkungspakt Stadtfinanzen II bewirbt, so wird ein neuer Haushaltsplan
und ein neues Haushaltssicherungskonzept erforderlich sein. Bis dahin wird die FDP
Fraktion daran arbeiten, weitere Vorschläge zur Kostensenkung auszuarbeiten und in
den Rat einzubringen.
</p>
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      <title>Ausgaben senken und Abläufe effizienter gestalten</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2012/01/28/AusgabenSenkenUndAbl%c3%a4ufeEffizienterGestalten.aspx</link>
      <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:24:11 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Die finanzielle Lage in Bottrop ist erschreckend und in Teilen überhaupt nicht mehr
nachvollziehbar. Seit Jahren wächst der Fehlbetrag im Bottroper Haushalt, obwohl die
Verwaltung stets Einsparungen verspricht. Die finanzielle Lage der Stadt ist zutiefst
besorgniserregend. Zwar steht Bottrop mit dieser Sorge im kommunalen Vergleich nicht
alleine dar, sich aber jetzt damit herauszureden wäre falsch und brächte uns einer
Lösung keinen Schritt näher.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
40 Mio Euro will die Stadt in diesem Jahr an neuen Schulden aufnehmen. 40 Mio Euro 
&lt;/p&gt;
&lt;ul style="list-style-type: disc; list-style-position: inside;"&gt;
&lt;li&gt;
die es wieder über einen sehr, sehr langen Zeitraum abzubauen gilt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
die Bottrop einen weiteren Schritt an den finanziellen Bankrott führen, der unter
diesen Umständen 2015 unausweichlich kommen wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
die trotz immer wieder beteuerter Einsparmaßnahmen erneut mehr geworden sind, als
im Vorjahr.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Obwohl Bottrop bundesweit zu den Städten mit dem höchsten Gewerbesteuerhebesatz zählt
und obwohl die Konjunktur im vergangen Jahr angezogen hat, sind die Einnahmen aus
der Gewerbesteuer rückläufig. Dies zeigt wieder einmal, dass durch Abgaben- und Steuererhöhungen
alleine Bottrop nicht saniert werden kann. Was hier fehlt, ist eine verbindliche und
glaubhafte Sparanstrengung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sparen darf nicht mit "streichen" verwechselt werden, doch sollte Bottrop im Jahr
2015 den Weg in die Überschuldung gehen, so können wir uns sicher sein, dass radikal
mit dem Rotstift gearbeitet wird. Dann werden aller Voraussicht nach sämtliche freiwilligen
Leistungen der Stadt gestrichen. Im Kulturbereich wird dann besonders die Existenz
der Musikschule, der Kulturwerkstatt und der Museen gefährdet sein, welche die FDP
Fraktion alle als sehr wichtig betracht. Daher sollten solle Fraktionen gemeinsam
daran arbeiten, Wege heraus aus dieser Situation zu finden. Es sollte vermeiden werden,
dass Dinge im Kern gestrichen werden. Statt dessen sollten in erster Linie Ausgaben
gesenkt und Abläufe effizienter gestaltet werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Anhand dreier Beispiele möchte die FDP Fraktion Potenziale aufzeigen: Das Museum Quadrat
hat nicht zuletzt durch die Arbeit von Herrn Dr. Liesbrock weit über die Grenzen Bottrops
hinweg einen guten Ruf erlangen können. Doch würde es die FDP Fraktion angesichts
der Haushaltslage wünschen, das Museum würde bei einer der drei Ausstellungen auf
eigene Exponate zurückgreifen oder eine Ausstellung Bottroper Künstlern widmen, die
bisher z.B. in die Räume der Sparkasse ausweichen mussten. Damit könnten unsere eigenen
Künstler gefördert, insgesamt Kosten eingespart und den Bottroper Bürgern, die dieses
Museum mittragen, ein Teil wieder zurückgeben werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein weitere Punkt betrifft das Museum für Ur- und Ortsgeschichte. Hier ist die FDP
Fraktion gar nicht glücklich über den Verlauf der Neukonzeption. Es war eine zeitnahe
Konzeption geplant, wenn nicht sogar versprochen worden, die sich jetzt über das ganze
Jahr 2012 zu ziehen scheint. Und diese Konzeption hat bekanntlich ja schon eine etwas
längere Vergangenheit. Solche Abläufe müssen effizienter gestaltet werden, damit das
Haus schnell wieder Besucher empfangen und so seine Existenz sichern kann. Hier müssen
möglicherweise die Prioritäten anders gesetzt oder Aufgaben anders verteilt werden.
Denn nach der Konzeption muss ja schließlich noch die Umsetzung folgen, dessen Kostenrahmen,
im Raum stehen 250.000 Euro, mit Fortschreiten der Zeit immer schwieriger bis gar
nicht mehr aufzubringen ist. Ein leerstehendes Haus kann sich Bottrop jedenfalls nicht
leisten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der dritte und letzte Punkt betrifft die Volkshochschule und die von der FDP Fraktion
bereits hinterfragten Programme. Zwar hatte die VHS die Anfrage der FDP Fraktion nach
der Auflagenhöhe und der Kosten damals im Kulturausschuss beantwortet. Trotzdem sollte
Bottrop den Versuch starten, die Programme an zentralen Stellen, wie Sparkassen oder
Poststellen, auszulegen und die Bürger über die Presse und das Internet zu informieren.
Es ist nicht abwägig, dass ein Großteil der Programme ungelesen bleibt und bestenfalls
dann direkt in der Papiertonne landet. In Essen oder Gelsenkirchen beispielsweise
funktioniert dieses Modell. Warum sollte es nicht auch in Bottrop funktionieren?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn der Rat der Stadt Bottrop im März beschließen sollte, dass sich Bottrop um einen
Anteil am Stärkungspakt Stadtfinanzen II bewirbt, so wird ein neuer Haushaltsplan
und ein neues Haushaltssicherungskonzept erforderlich sein. Bis dahin wird die FDP
Fraktion daran arbeiten, weitere Vorschläge zur Kostensenkung auszuarbeiten und in
den Rat einzubringen.
&lt;/p&gt;
&lt;img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=e46ee3b4-7a4a-4ca0-b89b-cae178cd4366" /&gt;</description>
      <category>Kommunales</category>
    </item>
    <item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
        <p>
Neues Topthema in der Presse ist die "Überwachungsaffäre" (s. Spiegel Online) und
neues Opfer unser Bundesinnenminister Friedrich. Zunächst vorweg: Ich bin gegen eine
Überwachungswillkür, wie sie seinerzeit Schäuble angestrebt hatte, und das Stellen
bestimmter Personengruppen unter Generalverdacht. Zustände, wie wir sie in Diktaturen
wiederfinden, und die Deutschland selbst erlebt hatte, brauchen wir nicht wieder und
sind auch mit allen Mitteln zu bekämpfen. Im Fall der Linken sehe ich jedoch auch
die Notwendigkeit, Funktionsträger in bestimmten Bereichen im Auge zu behalten. Mit
welchen Mitteln und in welchem Ausmaß, sei dahin gestellt. Denn an den äußeren Flügeln,
sei es links oder rechts, besteht immer leicht die Gefahr, noch weiter ins Extrem
abzudriften. Und da halte ich es nicht für verwerflich, entsprechend vorzubeugen.
</p>
        <p>
Als ich heute morgen lesen musste "Linken-Chefin wirft Innenminister Angriff auf Verfassung
vor", hat es mir fast den Kitt aus der Brille gedrückt. Gerade Frau Lötzsch, die offenkundig
verfassungsfeindlich ist, muss sich hier zu Wort melden. Ich möchte noch einmal daran
erinnern, dass es Frau Lötzsch war, die vor gut einem Jahr im Marxisten-Blatt "Junge
Welt" eiskalt den Kommunismus als politisches Endziel erklärt hatte. Dabei hatte sie
versäumt, auch nur ein kritisches Wort über die Verbrechen, die im Namen dieser Ideologie
begangen wurden zu verlieren. Sie schrieb in dem Blatt: "Die Wege zum Kommunismus
können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in
der Opposition oder in der Regierung."
</p>
        <p>
Wer solche Sätze sagt, darf sich über eine Kontrolle durch den Verfassungsschutz nicht
wundern.
</p>
        <img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=c03cea98-caab-47b4-9cd5-4e58feed206c" />
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      <title>Überwachungsaffäre</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2012/01/25/%c3%9cberwachungsaff%c3%a4re.aspx</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:35:59 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Neues Topthema in der Presse ist die "Überwachungsaffäre" (s. Spiegel Online) und
neues Opfer unser Bundesinnenminister Friedrich. Zunächst vorweg: Ich bin gegen eine
Überwachungswillkür, wie sie seinerzeit Schäuble angestrebt hatte, und das Stellen
bestimmter Personengruppen unter Generalverdacht. Zustände, wie wir sie in Diktaturen
wiederfinden, und die Deutschland selbst erlebt hatte, brauchen wir nicht wieder und
sind auch mit allen Mitteln zu bekämpfen. Im Fall der Linken sehe ich jedoch auch
die Notwendigkeit, Funktionsträger in bestimmten Bereichen im Auge zu behalten. Mit
welchen Mitteln und in welchem Ausmaß, sei dahin gestellt. Denn an den äußeren Flügeln,
sei es links oder rechts, besteht immer leicht die Gefahr, noch weiter ins Extrem
abzudriften. Und da halte ich es nicht für verwerflich, entsprechend vorzubeugen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als ich heute morgen lesen musste "Linken-Chefin wirft Innenminister Angriff auf Verfassung
vor", hat es mir fast den Kitt aus der Brille gedrückt. Gerade Frau Lötzsch, die offenkundig
verfassungsfeindlich ist, muss sich hier zu Wort melden. Ich möchte noch einmal daran
erinnern, dass es Frau Lötzsch war, die vor gut einem Jahr im Marxisten-Blatt "Junge
Welt" eiskalt den Kommunismus als politisches Endziel erklärt hatte. Dabei hatte sie
versäumt, auch nur ein kritisches Wort über die Verbrechen, die im Namen dieser Ideologie
begangen wurden zu verlieren. Sie schrieb in dem Blatt: "Die Wege zum Kommunismus
können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in
der Opposition oder in der Regierung."
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wer solche Sätze sagt, darf sich über eine Kontrolle durch den Verfassungsschutz nicht
wundern.
&lt;/p&gt;
&lt;img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=c03cea98-caab-47b4-9cd5-4e58feed206c" /&gt;</description>
    </item>
    <item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
        <p>
Starre Termine und der ohnehin knappe Zeitplan setzen aus Sicht der FDP Fraktion die
Hausbesitzer in Sachen Dichtheitsprüfung unter einen enormen, finanziellen Druck.
Aus der Straßenliste ist zu erkennen, dass sich gut 3/4 des Hausbestands in Kirchhellen
im Trinkwasserschutzgebiet, um welches es ja hier geht, befinden. Dabei handelt es
sich um teilweise sehr alten Baubestand, der obendrein oft noch nicht ans Kanalnetz
angeschlossen ist und vielmehr noch mit Sickergruben arbeitet.
</p>
        <p>
Der FDP Fraktion ist es wichtig, dass die Verwaltung hier für die Betroffenen Möglichkeiten
schafft, Aufschübe oder sogar in besonderen Fällen finanzielle Unterstützungen beantragen
zu können. Denn ein Termin im Jahr 2014, auch wenn es sich hier um den letzten Tag
des Jahres handelt, erscheint reichlich kurzfristig zu sein, zumal die Betroffenen
mit erheblichen Kosten rechnen müssen.
</p>
        <p>
Aber nicht nur die Hausbesitzer werden hier in die Pflicht genommen. Auch die Stadt
Bottrop hat ihren Teil zu leisten und das Abwassersystem zu prüfen. Ob und wie die
Stadt ihren Part bis 2014 schaffen wird, bleibt spannend.
</p>
        <p>
Trotz der genannten Bedenken empfiehlt die FDP Fraktion dennoch, dem Beschlussvorschlag
der Verwaltung zu folgen. Der Gesetzgeber fordert von der Stadt, für Trinkwasserschutzgebiete
eine Satzung mit einem früheren Termin als 2015 zu verabschieden. Mit dem 31. Dezember
2014 hat die Verwaltung hier den spätesten möglichen Termin gewählt, so dass vermutlich
keine anderen Möglichkeiten bleiben, dem Gesetz genüge zu tun.
</p>
        <img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=f6ba5230-9050-43ed-bf7c-9ff2fa54080c" />
      </body>
      <title>Dichtheitsprüfung in der Trinkwasserschutzzone</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2011/12/08/Dichtheitspr%c3%bcfungInDerTrinkwasserschutzzone.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2011 13:28:44 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Starre Termine und der ohnehin knappe Zeitplan setzen aus Sicht der FDP Fraktion die
Hausbesitzer in Sachen Dichtheitsprüfung unter einen enormen, finanziellen Druck.
Aus der Straßenliste ist zu erkennen, dass sich gut 3/4 des Hausbestands in Kirchhellen
im Trinkwasserschutzgebiet, um welches es ja hier geht, befinden. Dabei handelt es
sich um teilweise sehr alten Baubestand, der obendrein oft noch nicht ans Kanalnetz
angeschlossen ist und vielmehr noch mit Sickergruben arbeitet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der FDP Fraktion ist es wichtig, dass die Verwaltung hier für die Betroffenen Möglichkeiten
schafft, Aufschübe oder sogar in besonderen Fällen finanzielle Unterstützungen beantragen
zu können. Denn ein Termin im Jahr 2014, auch wenn es sich hier um den letzten Tag
des Jahres handelt, erscheint reichlich kurzfristig zu sein, zumal die Betroffenen
mit erheblichen Kosten rechnen müssen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber nicht nur die Hausbesitzer werden hier in die Pflicht genommen. Auch die Stadt
Bottrop hat ihren Teil zu leisten und das Abwassersystem zu prüfen. Ob und wie die
Stadt ihren Part bis 2014 schaffen wird, bleibt spannend.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Trotz der genannten Bedenken empfiehlt die FDP Fraktion dennoch, dem Beschlussvorschlag
der Verwaltung zu folgen. Der Gesetzgeber fordert von der Stadt, für Trinkwasserschutzgebiete
eine Satzung mit einem früheren Termin als 2015 zu verabschieden. Mit dem 31. Dezember
2014 hat die Verwaltung hier den spätesten möglichen Termin gewählt, so dass vermutlich
keine anderen Möglichkeiten bleiben, dem Gesetz genüge zu tun.
&lt;/p&gt;
&lt;img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=f6ba5230-9050-43ed-bf7c-9ff2fa54080c" /&gt;</description>
      <category>Kommunales</category>
    </item>
    <item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
        <p>
Der Bau- und Verkehrsausschuss spricht heute über eine unbefristete (Teil-)Öffnung
der Fußgängerzone und will darüber eine Entscheidung treffen. Wichtig erscheint
hier noch einmal das Wort "Fußgängerzone", da dies aus Sicht der FDP Fraktion
von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidungshilfe ist. Das Gesetz schreibt
vor, dass wenn überhaupt, und das wäre bei einer (Teil-)Öffnung ja der Fall,
Radfahrer nur mit Schrittgeschwindigkeit, d.h. mit einer Geschwindigkeit von
4 - max. 7km/h in der Fußgängerzone fahren dürften. Dies käme dem Schieben des
Fahrrads sehr nahe. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) sind im Falle einer Freigabe
der Fußgängerzone andere Verkehrsteilnehmer den Fußgängern gegenüber untergeordnet.
Fußgänger haben hier absoluten Vorrang. Vor diesem Hintergrund besteht der Zweifel,
dass sich diese Diskussion überhaupt lohnt und Ergebnisse bringen kann.
</p>
        <p>
Es soll auf keinen Fall allen Radfahrern unterstellt werden, nicht umsichtig
und nicht den gegeben Umständen angepasst zu fahren. Doch gibt es bekanntlich
auch immer Ausnahmen von der Regel. Diese Ausnahmen sind in der vorliegenden
Beschlussfassung jedoch nicht zu finden.
</p>
        <p>
Mit der Hoch- und der Hansastraße, und teilweise auch der Gladbeckerstraße (zumindest
im Bereich Altmarkt), geht es hier um die am höchsten frequentierten Einkaufsstraßen,
auf denen sich insbesondere auch kleinere Kinder und ältere Menschen bisher gefahrlos
bewegen konnten. Dass die Radfahrer mit angepasster Geschwindigkeit und vorausschauend
durch die Fußgängerzone fahren, muss dann auch überprüft und Verfehlungen geahndet
werden, was zusätzliche Aufwände seitens des KOD und der Polizei bedeutet.
</p>
        <p>
Für eine bessere Entscheidungshilfe wäre es wünschenswert gewesen, hätte die Verwaltung,
wie sie es Ende des Jahres 2010 schon getan hat, wieder einen detaillierten Bericht
vorgelegt. Hierzu wäre es hilfreich, auch diesmal wieder vom KOD und der Polizei konkrete
Zahlen zu Personenschäden, Verwarnungen, usw. zu erfahren.
</p>
        <p>
Im Rückblick muss auch daran erinnert werden, dass dieser Ausschuss im Jahr 2010
vor dem Hintergrund der damaligen Beschlussfassung (31/2010) festgestellt hat,
wie wichtig die Öffnung für die Radfahrer ist, die andernfalls weite Umwege fahren
müssten: "Derzeit stellt die Bottroper Fußgängerzone für den Radverkehr eine Barriere
dar, die unter Nutzung stark frequentierter Hauptverkehrsstraßen umfahren werden muss".
Jetzt ist zu lesen, dass quantitative Auswirkungen im Radverkehrsaufkommen nur
schwerlich zu ermitteln seien. Gibt es nun diesen konkreten Bedarf wirklich und besteht
hier tatsächlich Handlungsbedarf?
</p>
        <p>
Da mit dieser Maßnahme auch der Einzelhandel gestärkt werden sollte, wären die
Gründe interessant, sofern es welche gibt, warum der Einzelhandelsverband seit
einem guten halben Jahr zu diesem Thema keine Stellungnahme abgegeben hat, obwohl
die Verwaltung darum gebeten hatte? Ob die Verwaltung von ihrer Seite aus seitdem
beim Einzelhandelsverband nachgefragt hat, bleibt unklar. Ebenso, ob sich die Auswirkungen
des Radverkehrs auf den Einzelhandel überhaupt messen lassen.
</p>
        <p>
Aufgrund der nicht hinreichenden Detailinformationen empfielt die FDP Fraktion, in
dieser Sache noch keine Entscheidung über eine unbefristete (Teil-)Öffnung der Fußgängerzone
zu treffen und den Beschlussvorschlag der Verwaltung unter diesen Umständen abzulehnen.
Vielmehr sollte eine Verlängerung der Erprobungsphase beschlossen werden,
um weitere Erfahrungen zu sammeln und erst dann einen Beschluss zu fassen, wenn
konkrete Informationen vorliegen.
</p>
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      </body>
      <title>(Teil-)Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2011/12/08/Teil%c3%96ffnungDerFu%c3%9fg%c3%a4ngerzoneF%c3%bcrDenRadverkehr.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2011 13:27:34 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Der Bau- und Verkehrsausschuss spricht&amp;nbsp;heute über eine unbefristete (Teil-)Öffnung
der&amp;nbsp;Fußgängerzone und will darüber eine Entscheidung treffen. Wichtig erscheint
hier noch einmal das Wort "Fußgängerzone", da dies&amp;nbsp;aus Sicht der FDP Fraktion
von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidungshilfe ist. Das Gesetz&amp;nbsp;schreibt
vor, dass wenn überhaupt, und das wäre bei einer&amp;nbsp;(Teil-)Öffnung ja der Fall,
Radfahrer nur mit Schrittgeschwindigkeit, d.h.&amp;nbsp;mit einer Geschwindigkeit von
4 - max. 7km/h in der Fußgängerzone fahren dürften. Dies käme dem&amp;nbsp;Schieben des
Fahrrads sehr nahe. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) sind im Falle&amp;nbsp;einer Freigabe
der Fußgängerzone andere Verkehrsteilnehmer den&amp;nbsp;Fußgängern gegenüber untergeordnet.
Fußgänger haben hier&amp;nbsp;absoluten Vorrang. Vor diesem Hintergrund besteht der Zweifel,
dass sich&amp;nbsp;diese Diskussion überhaupt lohnt und Ergebnisse bringen kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es soll auf&amp;nbsp;keinen Fall allen Radfahrern unterstellt werden, nicht&amp;nbsp;umsichtig
und nicht den gegeben Umständen angepasst zu fahren.&amp;nbsp;Doch gibt es bekanntlich
auch immer Ausnahmen von der Regel. Diese&amp;nbsp;Ausnahmen sind in der vorliegenden
Beschlussfassung jedoch nicht zu finden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit der Hoch- und der Hansastraße, und teilweise auch der&amp;nbsp;Gladbeckerstraße (zumindest
im Bereich Altmarkt), geht es hier um die&amp;nbsp;am höchsten frequentierten Einkaufsstraßen,
auf denen sich&amp;nbsp;insbesondere auch kleinere Kinder und ältere Menschen bisher&amp;nbsp;gefahrlos
bewegen konnten. Dass die Radfahrer mit angepasster&amp;nbsp;Geschwindigkeit und vorausschauend
durch die Fußgängerzone&amp;nbsp;fahren, muss dann auch überprüft und Verfehlungen geahndet
werden,&amp;nbsp;was zusätzliche Aufwände seitens des KOD und der Polizei bedeutet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Für eine bessere Entscheidungshilfe wäre es wünschenswert gewesen, hätte die Verwaltung,
wie sie es Ende des Jahres 2010&amp;nbsp;schon getan hat, wieder einen detaillierten Bericht
vorgelegt.&amp;nbsp;Hierzu wäre es hilfreich, auch diesmal wieder vom KOD und der Polizei&amp;nbsp;konkrete
Zahlen zu Personenschäden, Verwarnungen, usw. zu&amp;nbsp;erfahren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Rückblick muss auch daran erinnert werden, dass dieser&amp;nbsp;Ausschuss im Jahr 2010
vor dem Hintergrund der damaligen&amp;nbsp;Beschlussfassung (31/2010) festgestellt hat,
wie wichtig die Öffnung für&amp;nbsp;die Radfahrer ist, die andernfalls weite Umwege fahren
müssten:&amp;nbsp;"Derzeit stellt die Bottroper Fußgängerzone für den Radverkehr eine&amp;nbsp;Barriere
dar, die unter Nutzung stark frequentierter Hauptverkehrsstraßen umfahren werden muss".
Jetzt ist zu lesen, dass&amp;nbsp;quantitative Auswirkungen im Radverkehrsaufkommen nur
schwerlich&amp;nbsp;zu ermitteln seien. Gibt es nun diesen konkreten Bedarf wirklich und&amp;nbsp;besteht
hier tatsächlich Handlungsbedarf?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da mit dieser Maßnahme auch der Einzelhandel gestärkt werden&amp;nbsp;sollte, wären die
Gründe interessant, sofern es welche gibt,&amp;nbsp;warum der Einzelhandelsverband seit
einem guten halben Jahr zu&amp;nbsp;diesem Thema keine Stellungnahme abgegeben hat, obwohl
die Verwaltung darum gebeten hatte? Ob die Verwaltung von ihrer Seite aus seitdem
beim Einzelhandelsverband nachgefragt hat, bleibt unklar. Ebenso, ob sich die Auswirkungen
des&amp;nbsp;Radverkehrs auf den Einzelhandel überhaupt messen lassen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aufgrund der nicht hinreichenden Detailinformationen empfielt die FDP Fraktion, in
dieser Sache noch keine Entscheidung über eine unbefristete (Teil-)Öffnung der Fußgängerzone
zu treffen und den Beschlussvorschlag der Verwaltung unter diesen Umständen abzulehnen.
Vielmehr sollte eine&amp;nbsp;Verlängerung der&amp;nbsp;Erprobungsphase beschlossen werden,
um weitere Erfahrungen zu sammeln&amp;nbsp;und erst dann einen Beschluss zu fassen, wenn
konkrete&amp;nbsp;Informationen vorliegen.
&lt;/p&gt;
&lt;img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=3befd999-e63e-464a-b3ad-55a1d5965c3c" /&gt;</description>
      <category>Kommunales</category>
    </item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <title>Verkaufsoffener Sonntag</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2011/10/30/VerkaufsoffenerSonntag.aspx</link>
      <pubDate>Sun, 30 Oct 2011 13:37:49 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
In der Presse, sowie auf der Internetplattform &lt;strong&gt;bottblog.de &lt;/strong&gt;ist zu
lesen, dass die Resonanz auf den vergangenen verkaufsoffenen Sonntag m&amp;auml;&amp;szlig;ig
ausgefallen sein soll. So schreibt die WAZ in ihrer Ausgabe vom 31.11. von einem &amp;quot;geruhsamen
Bummel ohne Stau&amp;quot; (siehe &lt;a href="http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/geruhsamer-bummel-ohne-stau-id6032824.html"&gt;derwesten.de&lt;/a&gt;).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Fest steht, dass sich die Einkaufsgewohnheiten der Menschen in den vergangenen Jahren
durch das Internet massiv ge&amp;auml;ndert haben. Viele Versandhandel liefern innerhalb
von 24h nach der Bestellung die Waren aus. Eingekauft werden kann dort an sieben Tagen,
24h, in der Woche. Und besonders im (Unterhaltungs-)Elektronikbereich sind die Angebote
trotz des Versands oft g&amp;uuml;nstiger, als im Einzelhandel vor Ort. Hinzu kommt das
14-t&amp;auml;gige R&amp;uuml;ckgaberecht, welches oftmals auch ein Grund f&amp;uuml;r den Online-Einkauf
darstellt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sofern das nicht schon geschehen ist, muss sich der Bottroper Einzelhandel auf diese
Entwicklungen einstellen. Damit wir nicht noch mehr Leerst&amp;auml;nde, oder Billigl&amp;auml;den
und Spielhallen in der Innenstadt bekommen, m&amp;uuml;ssen Anreize f&amp;uuml;r den Kunden
geschaffen werden, sich von der Couch zu erheben und in die Innenstadt zu kommen.
Und das Angebot muss trotz der gro&amp;szlig;en Konkurrenz aus Essen oder Oberhausen attraktiv
sein. Bottrop kann und wird nicht mit den gro&amp;szlig;en Einkaufscentren mithalten k&amp;ouml;nnen.
Aber das muss es auch nicht, wenn das Angebot stimmt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ma&amp;szlig;nahmen oder Mittel, wie lange &amp;Ouml;ffnungszeiten und verkaufsoffene Sonntage,
sind dazu unausweichlich. Von einer Gesellschaft f&amp;uuml;r Stadtmarketing (GSB) darf
man erwarten, dass daf&amp;uuml;r hinreichend geworben wird. Unsere Nachbarst&amp;auml;dte,
aber auch entferntere St&amp;auml;dte wie Xanten, werben regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig mit gut
sichtbaren Zeitungsannoncen oder Plakatw&amp;auml;nden. Wenn die GSB nicht einmal das
schafft, stattdessen aber die B&amp;uuml;rger mit Einkaufstouren in andere St&amp;auml;dte
schafft, dann ist diese Gesellschaft mehr als &amp;Uuml;berfl&amp;uuml;ssig.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn am 15. November der Rat der Stadt Bottrop den von Herrn Oberb&amp;uuml;rgermeister
Tischler vorgelegten Grundsatzbeschluss trifft und die Anzahl der verkaufsoffenen
Sonntage auf unbestimmte Zeit reduziert, wird die Stadt mit den Konsequenzen und abwandernder
Kaufkraft leben m&amp;uuml;ssen. Dann darf im Nachgang aber auch niemand jammern.
&lt;/p&gt;
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      <category>Kommunales</category>
    </item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
        <p>
Aufwendungen für professionelle, externe Beratungsleistungen im mittleren, fünfstelligen
Euro-Bereich mögen auf den ersten Blick hoch erscheinen, sind aber im Allgemeinen
nichts ungewöhnliches. Bei den für die Erstellung eines Museumskonzeptes für das Museum
für Ur- und Ortsgeschichte in zwei Schritten insgesamt beantragten 50.000 Euro
muss berücksichtigt werden, dass hier fünf Personen involviert sind, denen bei einem
niedrig geschätzten Tagessatz von 1.000 Euro pro Tag und Person letzten Endes effektiv
nur zehn Tage zur Verfügung stehen werden. Angesichts dieser Überlegungen scheint
die beantragte Summe knapp, aber durchaus noch realistisch zu sein. Zu bedauern ist
allerdings, dass die Neukonzeption nicht durch das Haus selbst erfolgen kann, da nach
Aussage des Museumsleiters, Herrn Dr. Liesbrock, dies durch die fachlichen Ressourcen
des Hauses nicht innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens zu leisten wäre. Es ist
außerdem beängstigend ist es auch, weil sich hier unweigerlich die Frage anschließt,
mit welchen "fachlichen Ressourcen" das Haus nach einer Umsetzung des geplanten Konzeptes
dann geführt werden soll?<br /><br />
Doch bevor es zu einer Umsetzung des geplanten Museumskonzeptes kommen kann, sind
zuvor einige wichtige Punkte durch das Museum zu klären, bzw. beantworten: So kommen
bereits erste Zweifel an der Umsetzbarkeit des Vorhabens auf, weil von Seiten der
Stadt bereits eine Summe von 250.000 Euro für die spätere Umsetzung im Raum steht.
Etwa für die Herrichtung von Exponaten usw., wie es von Seiten der Stadt heißt. Es
ist schon merkwürdig und lässt an der Seriosität der Schätzung zweifeln, wenn bereits
die Kosten für eine Umsetzung zu einem Zeitpunkt bekannt scheinen, wo zunächst über
die Erstellung eines Konzeption zu entscheiden ist. Denn dies sollte doch eher ein
Ergebnis aus dem Konzept sein.<br /><br />
Ebenso erschreckend ist, dass ein für ca. 100.000 Euro bereits beauftragtes Diorama
eines urzeitlichen Steinkohlewaldes in dem neuen Konzept keine Berücksichtigung finden
soll. Es bleibt zu befürchten, dass dieses Diorama ein ein ähnliches Schicksal, wie
das ca. 80.000 Euro teure Exponat von Michael Venezia ("bemalte Holzlatte"), welches
schon häufiger für Diskussionen gesorgt hatte, erleiden und bestenfalls in irgendeiner
Ecke verschwinden wird.<br /><br />
Unklar ist des weiteren, in welchem Zeitraum die Erstellung des Museumskonzeptes erfolgen
soll und wann dem Kulturausschuss das fertige Konzept vorgelegt werden kann. Es sollte
von Seiten der Stadt dargelegt werden, auf welcher Basis die angegebenen 250.000 Euro
für die Umsetzung ermittelt worden sind und wie sich die Einzelpositionen darauf verteilen.
Darüber hinaus sollte die Stadt erklären, wie belastbar diese genannte Summe von 250.000
Euro ist und ob nicht eher mit einer viel höheren Kosten gerechnet werden muss. Letzten
Endes wäre auch hier wünschenswert, wenn ein geplanter Zeitraum für die Umsetzung
des Konzeptes genannt werden könnte (sofern dies ohne das Konzept überhaupt möglich
ist).<br /><br />
Ohne eine Klärung dieser Punkt bleibt offen, ob den genannten 250.000 Euro zugestimmt
werden kann. Es liegt jetzt bei der Stadt und dem Museum für Ur- und Ortsgeschichte,
dass diese ihre Hausaufgaben machen und einen adäquaten Projektplan inklusive Kostenplanung
dem Kulturausschuss vorlegen.
</p>
        <img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=b7ec109b-b2b3-4c98-b180-9c86c24ce0e8" />
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      <title>Neues Museumskonzept für das Museum für Ur- und Ortsgeschichte</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2011/07/08/NeuesMuseumskonzeptF%c3%bcrDasMuseumF%c3%bcrUrUndOrtsgeschichte.aspx</link>
      <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:32:51 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Aufwendungen für professionelle, externe Beratungsleistungen im mittleren, fünfstelligen
Euro-Bereich mögen auf den ersten Blick hoch erscheinen, sind aber im Allgemeinen
nichts ungewöhnliches. Bei den für die Erstellung eines Museumskonzeptes für das Museum
für Ur- und Ortsgeschichte&amp;nbsp;in zwei Schritten insgesamt beantragten 50.000 Euro
muss berücksichtigt werden, dass hier fünf Personen involviert sind, denen bei einem
niedrig geschätzten Tagessatz von 1.000 Euro pro Tag und Person letzten Endes effektiv
nur zehn Tage zur Verfügung stehen werden. Angesichts dieser Überlegungen scheint
die beantragte Summe knapp, aber durchaus noch realistisch zu sein. Zu bedauern ist
allerdings, dass die Neukonzeption nicht durch das Haus selbst erfolgen kann, da nach
Aussage des Museumsleiters, Herrn Dr. Liesbrock, dies durch die fachlichen Ressourcen
des Hauses nicht innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens zu leisten wäre. Es ist
außerdem beängstigend ist es auch, weil sich hier unweigerlich die Frage anschließt,
mit welchen "fachlichen Ressourcen" das Haus nach einer Umsetzung des geplanten Konzeptes
dann geführt werden soll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor es zu einer Umsetzung des geplanten Museumskonzeptes kommen kann, sind
zuvor einige wichtige Punkte durch das Museum zu klären, bzw. beantworten: So kommen
bereits erste Zweifel an der Umsetzbarkeit des Vorhabens auf, weil von Seiten der
Stadt bereits eine Summe von 250.000 Euro für die spätere Umsetzung im Raum steht.
Etwa für die Herrichtung von Exponaten usw., wie es von Seiten der Stadt heißt. Es
ist schon merkwürdig und lässt an der Seriosität der Schätzung zweifeln, wenn bereits
die Kosten für eine Umsetzung zu einem Zeitpunkt bekannt scheinen, wo zunächst über
die Erstellung eines Konzeption zu entscheiden ist. Denn dies sollte doch eher ein
Ergebnis aus dem Konzept sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso erschreckend ist, dass ein für ca. 100.000 Euro bereits beauftragtes Diorama
eines urzeitlichen Steinkohlewaldes in dem neuen Konzept keine Berücksichtigung finden
soll. Es bleibt zu befürchten, dass dieses Diorama ein ein ähnliches Schicksal, wie
das ca. 80.000 Euro teure Exponat von Michael Venezia ("bemalte Holzlatte"), welches
schon häufiger für Diskussionen gesorgt hatte, erleiden und bestenfalls in irgendeiner
Ecke verschwinden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist des weiteren, in welchem Zeitraum die Erstellung des Museumskonzeptes erfolgen
soll und wann dem Kulturausschuss das fertige Konzept vorgelegt werden kann. Es sollte
von Seiten der Stadt dargelegt werden, auf welcher Basis die angegebenen 250.000 Euro
für die Umsetzung ermittelt worden sind und wie sich die Einzelpositionen darauf verteilen.
Darüber hinaus sollte die Stadt erklären, wie belastbar diese genannte Summe von 250.000
Euro ist und ob nicht eher mit einer viel höheren Kosten gerechnet werden muss. Letzten
Endes wäre auch hier wünschenswert, wenn ein geplanter Zeitraum für die Umsetzung
des Konzeptes genannt werden könnte (sofern dies ohne das Konzept überhaupt möglich
ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne eine Klärung dieser Punkt bleibt offen, ob den genannten 250.000 Euro zugestimmt
werden kann. Es liegt jetzt bei der Stadt und dem Museum für Ur- und Ortsgeschichte,
dass diese ihre Hausaufgaben machen und einen adäquaten Projektplan inklusive Kostenplanung
dem Kulturausschuss vorlegen.
&lt;/p&gt;
&lt;img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=b7ec109b-b2b3-4c98-b180-9c86c24ce0e8" /&gt;</description>
      <category>Kommunales</category>
    </item>
    <item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
        <p>
Erfolge stellen sich bekanntlich nicht über Nacht ein. Neue Ideen und Konzepte bedürfen
im Allgemeinen ein wenig Zeit um zu reifen und Dinge entwickeln sich manchmal nicht
mit der Geschwindigkeit, die sich mancher wünschen mag. Dass Einsparungen schmerzlich
sein können, war nicht zuletzt bei den Kürzungen in den Konzertreihen zu sehen. Dennoch
konnte auch hier trotz der neuen Umstände ein adäquates und qualitativ hochwertiges
Programm konzipiert werden.<br /><br />
In der Sitzung des Kulturausschusses vom 08. Juli 2011 galt es, über die zweite Phase
der Kürzungen im Büchereiumfeld, über die Schließung der Büchereifiliale Boy, zu sprechen.
Dabei darf die Aufgabe der Räumlichkeiten jedoch nicht als das Aus für Büchereiarbeit
im Stadtteil Boy und als Tod der Kultur verstanden werden, wie es die Bürgerinitiative
"Kahlschlag" und Vertreter der DKP und "Die Linke" in der Vergangenheit anschaulich
darstellen wollten. Nicht der Raum ist allein entscheidend – eine Lesung oder eine
Nachmittagsveranstaltung für Kinder kann auch z.B. in einer Schule oder im nahe gelegenen
Jugendkombihaus durchgeführt werden. Entscheidend für Büchereiarbeit sind vielmehr
die Besucher und das Team, welche Büchereiarbeit in dem Stadtteil möglich machen.
Vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern gebührt dafür Dank und es ist zu
wünschen, dass diese auch weiterhin, wenn auch nicht in den bisher gewohnten Räumen,
ihre Arbeit mit gleichem Engagement weiterführen. Ebenso muss auch dem Kulturamt für
die hier bereits investierte Arbeit gedankt werden, über die dem Kulturausschuss stets
Bericht erstattet worden ist.<br /><br />
Die jetzt geplanten Schritte sind vor allem als Chance zu verstehen, trotz einer desolaten
Haushaltslage etwas Neues zu schaffen und Büchereiarbeit in allen Stadtteilen neu
aufzustellen. Von einer Bücherei wird ein hinreichendes Angebot und Aktualität erwartet,
was bei den Haushaltsrestriktionen in Büchereifilialen mit begrenzter Fläche und geringen
Öffnungszeiten von zehn Stunden pro Woche nur schwerlich möglich ist. Die Stadtteile
Eigen und Boy dienen hier nun mehr als Pilotprojekt für ein neues Verständnis von
Büchereiarbeit und stehen auf keinen Fall für eine ersatzlose Aufgabe von Büchereifilialen.<br /><br />
Im Gegensatz zu anderen, wie der Initiative Kahlschlag, steht für uns Liberale fest,
dass wir gerade auch in Bottrop sparen müssen. Wir können nicht weiter über unsere
Verhältnisse leben, wenn wir griechische Verhältnisse vermeiden wollen. Es wird daher
in den kommenden Jahren darum gehen, mit Kreativität Konzepte zu entwickeln, mit weniger
Geld möglichst viel Leistung zu erhalten. Die Stadtverwaltung hat dies im Falle der
Bibliotheken getan. Dafür benötigt sie unsere Unterstützung und keinen billigen Populismus.
</p>
        <img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=77520fd5-4621-459b-9556-d149d83786ed" />
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      <title>Bücherei-Schließung in der Boy</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2011/07/08/B%c3%bcchereiSchlie%c3%9fungInDerBoy.aspx</link>
      <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:31:23 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Erfolge stellen sich bekanntlich nicht über Nacht ein. Neue Ideen und Konzepte bedürfen
im Allgemeinen ein wenig Zeit um zu reifen und Dinge entwickeln sich manchmal nicht
mit der Geschwindigkeit, die sich mancher wünschen mag. Dass Einsparungen schmerzlich
sein können, war nicht zuletzt bei den Kürzungen in den Konzertreihen zu sehen. Dennoch
konnte auch hier trotz der neuen Umstände ein adäquates und qualitativ hochwertiges
Programm konzipiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sitzung des Kulturausschusses vom 08. Juli 2011 galt es, über die zweite Phase
der Kürzungen im Büchereiumfeld, über die Schließung der Büchereifiliale Boy, zu sprechen.
Dabei darf die Aufgabe der Räumlichkeiten jedoch nicht als das Aus für Büchereiarbeit
im Stadtteil Boy und als Tod der Kultur verstanden werden, wie es die Bürgerinitiative
"Kahlschlag" und Vertreter der DKP und "Die Linke" in der Vergangenheit anschaulich
darstellen wollten. Nicht der Raum ist allein entscheidend – eine Lesung oder eine
Nachmittagsveranstaltung für Kinder kann auch z.B. in einer Schule oder im nahe gelegenen
Jugendkombihaus durchgeführt werden. Entscheidend für Büchereiarbeit sind vielmehr
die Besucher und das Team, welche Büchereiarbeit in dem Stadtteil möglich machen.
Vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern gebührt dafür Dank und es ist zu
wünschen, dass diese auch weiterhin, wenn auch nicht in den bisher gewohnten Räumen,
ihre Arbeit mit gleichem Engagement weiterführen. Ebenso muss auch dem Kulturamt für
die hier bereits investierte Arbeit gedankt werden, über die dem Kulturausschuss stets
Bericht erstattet worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzt geplanten Schritte sind vor allem als Chance zu verstehen, trotz einer desolaten
Haushaltslage etwas Neues zu schaffen und Büchereiarbeit in allen Stadtteilen neu
aufzustellen. Von einer Bücherei wird ein hinreichendes Angebot und Aktualität erwartet,
was bei den Haushaltsrestriktionen in Büchereifilialen mit begrenzter Fläche und geringen
Öffnungszeiten von zehn Stunden pro Woche nur schwerlich möglich ist. Die Stadtteile
Eigen und Boy dienen hier nun mehr als Pilotprojekt für ein neues Verständnis von
Büchereiarbeit und stehen auf keinen Fall für eine ersatzlose Aufgabe von Büchereifilialen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen, wie der Initiative Kahlschlag, steht für uns Liberale fest,
dass wir gerade auch in Bottrop sparen müssen. Wir können nicht weiter über unsere
Verhältnisse leben, wenn wir griechische Verhältnisse vermeiden wollen. Es wird daher
in den kommenden Jahren darum gehen, mit Kreativität Konzepte zu entwickeln, mit weniger
Geld möglichst viel Leistung zu erhalten. Die Stadtverwaltung hat dies im Falle der
Bibliotheken getan. Dafür benötigt sie unsere Unterstützung und keinen billigen Populismus.
&lt;/p&gt;
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      <category>Kommunales</category>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
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        <p>
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bottrop unterstützt den Antrag der SPD, WLAN Access
Points in allen Bussen und Bahnen anzubieten. Jedoch dürfen bei diesem Antrag bestimmte
Rahmenbedingungen nicht außer Acht gelassen werden. Es war daher eine kluge Entscheidung
des Bau- und Verkehrsausschusses, von der Vestischen Straßenbahnen GmbH im ersten
Schritt die finanziellen Auswirkungen eines solchen Vorhabens prüfen zu lassen und
zunächst ein belastbares Konzept zu entwickeln.
</p>
        <p>
Der öffentliche Personennahverkehr darf nicht zur Quelle für illegale Medien-Downloads,
jugendgefährdende Inhalte und vor allem nicht für rechtswidrige Propaganda werden!
Ein Zugang zu den WLAN Access Points darf daher auf keinen Fall anonym erfolgen. Auch
ist es in Zeiten von knappen Kassen unverantwortlich, die Kosten dieses Projektes
vollständig durch die Kommune tragen zu lassen. Aus der Sicht der FDP-Fraktion kann
ein solches Projekt nicht ohne einen Partner aus der Telekommunikationsbranche durchgeführt
werden. Es ist nicht Geschäft des Nahverkehrs, als Internet Service Provider (ISP)
aufzutreten. Auch sollte hier keine Insellösung für Bottrop geschaffen, sondern zusammen
mit der Vestischen Straßenbahnen GmbH als Vorreiter diese Idee auf den gesamten VRR
Bereich ausgedehnt werden. Nur so lässt sich auch ein entsprechender Partner von der
Wirtschaftlichkeit einer solchen Investition überzeugen.
</p>
        <p>
Die FDP-Fraktion schlägt vor, mit der technischen Installation auch ein e-Ticket System
im Internet einzurichten, über das sich interessierte Kunden für 5 Euro im Monat eine
Internet-Flatrate zusätzlich zu ihrer Monatsfahrkarte hinzu buchen können. Die Anmeldung
am WLAN Access Point der Busse und Bahnen erfolge dann personalisiert über die eigene
Kundennummer und ein selbst gewähltes Zugangskennwort (vgl. Hot Spots).<br /><br />
Es muss jedoch auch in die Betrachtung einfließen, dass mobile Internet Flatrates
zunehmend günstiger werden und nicht ausgeschlossen werden darf, dass dies zukünftig
zum üblichen Tarifumfang dazugehören wird. Ob dann auf ein entsprechendes Angebot
des ÖPNVs noch zurückgegriffen wird, ist zu überdenken und bei der Planung zu berücksichtigen.
</p>
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      </body>
      <title>WLAN im ÖPNV? Sicherheitsstandards und Kooperation notwendig!</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2011/02/22/WLANIm%c3%96PNVSicherheitsstandardsUndKooperationNotwendig.aspx</link>
      <pubDate>Tue, 22 Feb 2011 13:39:38 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bottrop unterstützt den Antrag der SPD, WLAN Access
Points in allen Bussen und Bahnen anzubieten. Jedoch dürfen bei diesem Antrag bestimmte
Rahmenbedingungen nicht außer Acht gelassen werden. Es war daher eine kluge Entscheidung
des Bau- und Verkehrsausschusses, von der Vestischen Straßenbahnen GmbH im ersten
Schritt die finanziellen Auswirkungen eines solchen Vorhabens prüfen zu lassen und
zunächst ein belastbares Konzept zu entwickeln.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der öffentliche Personennahverkehr darf nicht zur Quelle für illegale Medien-Downloads,
jugendgefährdende Inhalte und vor allem nicht für rechtswidrige Propaganda werden!
Ein Zugang zu den WLAN Access Points darf daher auf keinen Fall anonym erfolgen. Auch
ist es in Zeiten von knappen Kassen unverantwortlich, die Kosten dieses Projektes
vollständig durch die Kommune tragen zu lassen. Aus der Sicht der FDP-Fraktion kann
ein solches Projekt nicht ohne einen Partner aus der Telekommunikationsbranche durchgeführt
werden. Es ist nicht Geschäft des Nahverkehrs, als Internet Service Provider (ISP)
aufzutreten. Auch sollte hier keine Insellösung für Bottrop geschaffen, sondern zusammen
mit der Vestischen Straßenbahnen GmbH als Vorreiter diese Idee auf den gesamten VRR
Bereich ausgedehnt werden. Nur so lässt sich auch ein entsprechender Partner von der
Wirtschaftlichkeit einer solchen Investition überzeugen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die FDP-Fraktion schlägt vor, mit der technischen Installation auch ein e-Ticket System
im Internet einzurichten, über das sich interessierte Kunden für 5 Euro im Monat eine
Internet-Flatrate zusätzlich zu ihrer Monatsfahrkarte hinzu buchen können. Die Anmeldung
am WLAN Access Point der Busse und Bahnen erfolge dann personalisiert über die eigene
Kundennummer und ein selbst gewähltes Zugangskennwort (vgl. Hot Spots).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss jedoch auch in die Betrachtung einfließen, dass mobile Internet Flatrates
zunehmend günstiger werden und nicht ausgeschlossen werden darf, dass dies zukünftig
zum üblichen Tarifumfang dazugehören wird. Ob dann auf ein entsprechendes Angebot
des ÖPNVs noch zurückgegriffen wird, ist zu überdenken und bei der Planung zu berücksichtigen.
&lt;/p&gt;
&gt;
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      <category>Kommunales</category>
    </item>
    <item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
      <title>Linke Propaganda und Rot-Grüne Verschuldungspolitik in NRW</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2011/01/19/LinkePropagandaUndRotGr%c3%bcneVerschuldungspolitikInNRW.aspx</link>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 13:42:14 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Jeder Mensch sollte gute Vors&amp;auml;tze f&amp;uuml;r ein neues Jahr haben: Der Eine m&amp;ouml;chte
mit dem Rauchen aufh&amp;ouml;ren, der Andere neue berufliche Ziele erreichen, beim Dritten
sind die Vors&amp;auml;tze vielleicht eher auf das Privatleben ausgerichtet. Aber womit
uns am 4. Januar Frau Gesine L&amp;ouml;tzsch, Parteichefin der Linken, &amp;uuml;berraschte,
zeigt ihre wahre Gesinnung und l&amp;auml;sst uns an der Verfassungsm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit
dieser Organisation zweifeln. So forderte Frau L&amp;ouml;tzsch im Marxisten-Blatt &amp;quot;Junge
Welt&amp;quot; eiskalt den Kommunismus als politisches Endziel, ohne auch nur ein kritisches
Wort &amp;uuml;ber die Verbrechen, die im Namen dieser Ideologie begangen wurden zu verlieren.
Sie schreibt in dem Blatt: &amp;quot;Die Wege zum Kommunismus k&amp;ouml;nnen wir nur finden,
wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in
der Regierung.&amp;quot;. 
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freut uns, dass unser Bundestagsabgeordneter Marco Buschmann (FDP) am 13. Januar
diesbez&amp;uuml;glich noch einmal deutlich unterstrichen hat, dass der Kommunismus unvereinbar
bleibt mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wie in seinem Blog-Artikel
unter &lt;a href="http://goo.gl/KRcRg"&gt;http://goo.gl/KRcRg&lt;/a&gt; nachzulesen ist. Und wenn
wir uns jetzt noch vor Augen f&amp;uuml;hren, mit welchen Leuten unsere derzeitige Ministerpr&amp;auml;sidentin
des Landes Nordrhein Westfalen, Frau Hannelore Kraft (SPD), gemeinsam am Tisch sitzt,
so treibt dies uns das wahre Entsetzen ins Gesicht. Zwar haben die Linken in NRW zum
Gl&amp;uuml;ck keinen Regierungsauftrag, jedoch werden sie faktisch schon im Vorfeld in
alle wichtigen Regierungsentscheidungen eingebunden. Von einer Koalition der Einladungen,
einem engen Dialog mit allen Fraktionen, wie es Frau Kraft in ihrer Antrittsrede am
5. November 2010 versprochen hatte und gleichzeitig festgestellt hat, dass sie als
Ministerpr&amp;auml;sidentin im Besonderen darauf angewiesen sei, dass ihre Regierung
mit allen redet, Entscheidungen gut begr&amp;uuml;ndet und nicht &amp;uuml;ber die K&amp;ouml;pfe
der Menschen hinweg entscheidet, ist kaum noch etwas zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde zuletzt beim Nachtragshaushalt der Landesregierung deutlich, welcher mit
den Stimmen der Linken und ohne Zustimmung der FDP genehmigt worden ist. Anstatt sich
auf das neue Haushaltsjahr zu konzentrieren, wurden hier weitere 1,8 Milliarden Euro
Schulden durchgewinkt, ohne &amp;uuml;ber die Konsequenzen, die sich daraus f&amp;uuml;r nachfolgende
Generationen ergeben, nachzudenken. Umso mehr erfreut es uns, dass gestern, am 19.
Januar 2011, das Landesverfassungsgericht NRW einer Klage von CDU und FDP nachgekommen
ist und diese hemmungslose Verschuldungspolitik erst einmal gestoppt hat. Andernfalls
w&amp;auml;ren wieder einmal munter nicht vorhandene Gelder wahllos verteilt worden. 
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich diesen Nachtragshaushalt anschaut, der angebliche Ungerechtigkeiten
der Schwarz-Gelben Regierung ausgleichen soll, erkennt man schnell, dass genau hier
massive Ungerechtigkeiten verschleiert werden sollten. Die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Ungerechtigkeit
von allen ist die L&amp;uuml;ge, dass dieser Nachtragshaushalt f&amp;uuml;r die B&amp;uuml;rgerinnen
und B&amp;uuml;rger Entlastungen gebracht h&amp;auml;tte. In wenigen Jahren m&amp;uuml;ssten die
B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger dieses Landes die Geschenke der Minderheitsregierung
und der Linken in Form von Steuern wieder zur&amp;uuml;ckzahlen. Und das f&amp;uuml;r Generationen!
Was das bedeutet h&amp;auml;tte, sollte uns allen bewusst sein: weniger Geld in den Taschen!
Entlastung w&amp;uuml;rde dieser Nachtragshaushalt nicht bringen, denn wer am meisten
von der Neuverschuldung profitiert h&amp;auml;tte, sind jene, die den Linken schon immer
ein Dorn im Auge gewesen sind, n&amp;auml;mlich die &amp;bdquo;Verm&amp;ouml;genden&amp;ldquo; und
&amp;bdquo;Reichen&amp;ldquo; in Form der Banken und privaten Investoren, an die noch f&amp;uuml;r
Jahrzehnte die Zinsen h&amp;auml;tten gezahlt werden m&amp;uuml;ssen. Das ist die Rot-Rot-Gr&amp;uuml;ne
Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden wir wahrscheinlich in den n&amp;auml;chsten Tagen auch leider erleben m&amp;uuml;ssen,
dass die von Schwarz-Gelb begonnenen Hochschulreformen und die Einf&amp;uuml;hrung von
Studiengeb&amp;uuml;hren wieder zur&amp;uuml;ckgerollt werden. Auch dies wird aller Wahrscheinlichkeit
nach mit Zustimmung der Linken erfolgen, was dazu f&amp;uuml;hren wird, dass viele Hochschulen,
die heute den H&amp;ouml;chstsatz an Studiengeb&amp;uuml;hren fordern um weiterhin auf h&amp;ouml;chstem
Niveau ihrem Bildungsauftrag nachzukommen, morgen deutlich schlechter gestellt sein
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch zu hoffen, dass auch der B&amp;uuml;rger erkennt, dass eine solche
Organisation, wie sie die Linken darstellen, absolut nichts in der Regierung eines
Bundeslandes oder gar auf Bundesebene zu suchen hat! Gerechtigkeit darf nicht mit
&amp;quot;Gleichschaltung&amp;quot; verwechselt werden. Doch das scheint diese Minderheitsregierung
anzustreben, vor allem wenn sie duldet, dass solche Elemente mitreden d&amp;uuml;rfen.
SPD und Gr&amp;uuml;ne sollten nun schnellstm&amp;ouml;glich f&amp;uuml;r stabile Verh&amp;auml;ltnisse
in NRW sorgen und ihr Handeln gut &amp;uuml;berdenken. Ohne einen Kurswechsel wird dies
jedoch nicht m&amp;ouml;glich sein.
&lt;/p&gt;
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    </item>
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      <dc:creator>Andreas Mersch</dc:creator>
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        <p>
Das war ja ein nettes Schauspiel, was uns am vergangenen Freitag im Kulturausschuss
der Stadt Bottrop von der Bürgerinitiative "Kahlschlag" geboten wurde. Darüber hinaus
wurde jedem Ausschussmitglied durch die Laienschauspielgruppe ein Nagel mit Trauerflor
überreicht, hat doch der Kulturausschuss die Schließung der Bücherei-Filialen auf
dem Eigen und in der Boy beschlossen. Doch vernagelt zu sein scheinen hier eher die
Mitglieder der Bürgerinitiative "Kahlschlag", deren Ausschussmitglieder von DKP und
Die Linke zu fast jeder Sitzung des Kulturausschusses in dieser Legislaturperiode
immer wieder statt erforderlicher und sinnvoller Einsparungen weitere Stadtteilbüchereien
ohne geeignetes Finanzierungskonzept fordern.<br /><br />
"Hier werden wieder einmal die Bürger von DKP und Die Linke instrumentalisiert und
mit Halbwahrheiten versorgt", erklärt Andreas Mersch, Sachkundiger Bürger der FDP
im Kulturausschuss. Der neue Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Bottrop erläutert
die Beweggründe, die zur Schließung führten: "Rückläufige Ausleih- und Leserzahlen
in der Filiale Eigen, Öffnungszeiten von wenigen Stunden in der Woche und dem gegenüberstehend
ganzjährig hohe Betriebskosten haben angesichts knapper Kassen zu dieser, nicht leichtfertig
getroffenen Entscheidung geführt." Auch wurde in diesem Zusammenhang ein Konzept über
eine Fortführung der Büchereiarbeit in dem Stadtteil beauftragt und eine Stärkung
der Hauptstellenarbeit beschlossen, die unter anderem durch verlängerte Öffnungszeiten
erreicht werden soll. Bei der im Anschluss an den "Trauerakt" geführten Debatte bekam
man leicht den Eindruck, es gehe hier um die Schließung einer großen, hochfrequentierten
Einrichtung, wie sie die Hauptstelle der Stadtbücherei darstellt und nicht um die
Schließung einer Stadtteilbücherei mit Öffnungszeiten von wenigen Stunden in der Woche,
so Andreas Mersch weiter.<br /><br />
Die Schließung einer Bücherei darf nicht, und in diesem Punkt waren sich damals die
Fraktionen einig, ersatzlos erfolgen. Und so war die Verwaltung, insbesondere das
Kulturamt der Stadt Bottrop, in der jüngeren Vergangenheit nicht untätig und hat mit
städtischen und kirchlichen Einrichtungen auf dem Eigen Alternativen ausgearbeitet.
Die Umsetzung dessen muss erst noch erfolgen. Es ist jedoch verwerflich, schon im
Vorfeld all dies in Zweifel zu ziehen. Auch die FDP-Fraktion, die ebenfalls einer
Schließung der Stadtteilbücherei zugestimmt hat, wird die Realisierung der Maßnahmen
genau beobachten.
</p>
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      <title>Peinliche Inszenierung</title>
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      <link>http://www.andreas-mersch.de/2010/09/25/PeinlicheInszenierung.aspx</link>
      <pubDate>Sat, 25 Sep 2010 12:34:14 GMT</pubDate>
      <description>&lt;p&gt;
Das war ja ein nettes Schauspiel, was uns am vergangenen Freitag im Kulturausschuss
der Stadt Bottrop von der Bürgerinitiative "Kahlschlag" geboten wurde. Darüber hinaus
wurde jedem Ausschussmitglied durch die Laienschauspielgruppe ein Nagel mit Trauerflor
überreicht, hat doch der Kulturausschuss die Schließung der Bücherei-Filialen auf
dem Eigen und in der Boy beschlossen. Doch vernagelt zu sein scheinen hier eher die
Mitglieder der Bürgerinitiative "Kahlschlag", deren Ausschussmitglieder von DKP und
Die Linke zu fast jeder Sitzung des Kulturausschusses in dieser Legislaturperiode
immer wieder statt erforderlicher und sinnvoller Einsparungen weitere Stadtteilbüchereien
ohne geeignetes Finanzierungskonzept fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Hier werden wieder einmal die Bürger von DKP und Die Linke instrumentalisiert und
mit Halbwahrheiten versorgt", erklärt Andreas Mersch, Sachkundiger Bürger der FDP
im Kulturausschuss. Der neue Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Bottrop erläutert
die Beweggründe, die zur Schließung führten: "Rückläufige Ausleih- und Leserzahlen
in der Filiale Eigen, Öffnungszeiten von wenigen Stunden in der Woche und dem gegenüberstehend
ganzjährig hohe Betriebskosten haben angesichts knapper Kassen zu dieser, nicht leichtfertig
getroffenen Entscheidung geführt." Auch wurde in diesem Zusammenhang ein Konzept über
eine Fortführung der Büchereiarbeit in dem Stadtteil beauftragt und eine Stärkung
der Hauptstellenarbeit beschlossen, die unter anderem durch verlängerte Öffnungszeiten
erreicht werden soll. Bei der im Anschluss an den "Trauerakt" geführten Debatte bekam
man leicht den Eindruck, es gehe hier um die Schließung einer großen, hochfrequentierten
Einrichtung, wie sie die Hauptstelle der Stadtbücherei darstellt und nicht um die
Schließung einer Stadtteilbücherei mit Öffnungszeiten von wenigen Stunden in der Woche,
so Andreas Mersch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schließung einer Bücherei darf nicht, und in diesem Punkt waren sich damals die
Fraktionen einig, ersatzlos erfolgen. Und so war die Verwaltung, insbesondere das
Kulturamt der Stadt Bottrop, in der jüngeren Vergangenheit nicht untätig und hat mit
städtischen und kirchlichen Einrichtungen auf dem Eigen Alternativen ausgearbeitet.
Die Umsetzung dessen muss erst noch erfolgen. Es ist jedoch verwerflich, schon im
Vorfeld all dies in Zweifel zu ziehen. Auch die FDP-Fraktion, die ebenfalls einer
Schließung der Stadtteilbücherei zugestimmt hat, wird die Realisierung der Maßnahmen
genau beobachten.
&lt;/p&gt;
&lt;img width="0" height="0" src="http://www.andreas-mersch.de/aggbug.ashx?id=f1fd6b90-9623-4370-b7ea-664a6009d9f0" /&gt;</description>
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